Vanitas ist ein durchschnittlicher Mensch, der seinen Namen und das Buch des Vanitas von dem berüchtigten Vampir erbte.
Er scheint oft nichts ernst zu nehmen und hat fast immer ein breites Grinsen im Gesicht. Er handelt meistens mehr aus Gefühl als aus Überlegung, da seine Pläne normalerweise leichtsinnig sind. Auch trägt er eine verspielte Ausstrahlung mit sich herum.
Als er noch ein Kind war, wurden seine Eltern von einem Vampir getötet. Er wurde von den Chasseurs gerettet und aufgenommen. Sie trainierten ihn, um ein Chasseur zu werden, aber irgendwann erregte Vanitas die Aufmerksamkeit von Doktor Moreau und wurde sein Forschungsobjekt. Laut Moreau durchlief Vanitas mehrere Experimente, die ihn fast töteten, und doch weinte er nie und beschwerte sich nie. Die Experimente dauerten an, bis er und „Nr. 71" von Vanitas des Blauen Mondes aus Moreaus Labor befreit wurden. Anders als Nr. 71 hasste Vanitas Vanitas des Blauen Mondes. Die Ereignisse, die danach stattfanden, sind unbekannt, aber Vanitas erwarb irgendwann das Buch des Vanitas. Seit er das Buch des Vanitas erhalten hat, hat Vanitas sein Leben der Heilung von Fluch-tragenden Vampiren gewidmet und betrachtet sich selbst als eine Art Arzt; er nutzt die Kraft des Buches des Vanitas, um den wahren Namen eines Fluch-Trägers wiederherzustellen.